| Hallo! Hier erhalten Sie den wöchentlichen DasKochrezept.de-Newsletter von Chefkoch Norbert mit allen neuen Rezepten für die kommenden sieben Tage - damit Sie schon heute Ihre Einkäufe oder Alternativen zu unseren Vorschlägen planen können. Norberts Anekdote vom Mittwoch Bärlauch-Finale
Die Saison des allseits beliebten Küchenkrauts ist kurz, sie ist zu Ende, sobald die Pflanzen blühen. Man kann die Bärlauchblätter zwar noch essen, aber sie haben in diesem Stadium das meiste ihres Aromas eingebüßt. Die Erklärung ist simpel: Die Vegetationsperiode geht in die "Vollen" und der Bärlauch steckt seine ganze Kraft in seine Weiterverbreitung, sprich in Blüten- und Wurzelbildung. Uns bleibt nichts weiter übrig, als uns aufs nächste Jahr zu freuen - ein ähnlicher Ablauf wie beim Spargel.
Doch Bärlauch lässt sich hervorragend konservieren und bleibt über Wochen hoch aromatisch, was bei der Spargelkonservierung nur mäßig von Erfolg gekrönt ist. Bärlauch-Pesto auf Vorrat herzustellen, ist nicht zu empfehlen, denn es verdirbt relativ schnell. Durch Käse, Pinienkerne oder Nüsse neigt es zur raschen Schimmelbildung. Sind auch nur die geringsten Schimmelspuren auf der Oberfläche sichtbar, muss man das ganze Glas entsorgen, denn die Sporen haben sich bereits, wenn auch nicht vollständig sichtbar, in der gesamten Charge breitgemacht. Wenn man den Bärlauch jedoch nur in Öl und Salz einlegt, hält er sich im Kühlschrank wochenlang. Die Beschreibung der Methode finden Sie im Rezept: Bärlauch in Öl.
In den täglichen Anekdoten berichten wir in dieser Woche außerdem über: "Hausschlachtung anno dazumal" und "Isst man heute noch rohes Rindfleisch?" Unsere Buchvorstellungen betreffen dieses Mal zwei Spezialgebiete: Vegetarisch Mediterran & Schokoladen-Rebellen.
Viele Grüße & allzeit gutes Gelingen, Ihr Norbert |