| Hallo! Hier erhalten Sie den wöchentlichen DasKochrezept.de-Newsletter von Chefkoch Norbert mit allen neuen Rezepten für die kommenden sieben Tage - damit Sie schon heute Ihre Einkäufe oder Alternativen zu unseren Vorschlägen planen können. Norberts Anekdote vom Mittwoch Zucchini muss doch ur-italienisch sein? Ist sie aber nicht!
Die wirkliche Heimat des Kürbisgewächses ist die der Indianer! Schon die nordamerikanischen Stämme bauten Kürbisgewächse an. Die Zucchini könnte ähnliche Ausmaße annehmen wie ihre Verwandtschaft - wenn der Gärtner sie ließe. Lässt er aber nicht! Die Methode ist mehr als einfach: Man erntet die Beerenfrucht, zu deren Familie die Zucchini gehört, wenn sie nicht länger als 20 cm geworden ist oder sogar früher. In diesem Wachstumsstadium schmeckt sie nämlich am besten. Ihr bescheidener Eigengeschmack gestaltet sich in dieser Phase am intensivsten.
Gerade ihre Zurückhaltung macht sie so sympathisch: Sie ist bereit, sich mit fast allem kombinieren zu lassen, sie geht Symbiosen mit kräftigen Gewürzen ein, sie liebt Knoblauch über alles - ein vorbildlich angepasster Migrant. Mitgebracht haben sie südeuropäische Einwanderer, die einst Gastarbeiter hießen. Mitte der 50er Jahre wurden Zucchini, Paprika, Knoblauch & Co. ähnlich misstrauisch beäugt, wie die Menschen, die sie mitbrachten. Zum Glück, dass derartige Xenophobien, in jeder Beziehung, der Vergangenheit angehören.
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Viele Grüße & allzeit gutes Gelingen, Ihr Norbert |