| Hallo! Hier erhalten Sie den wöchentlichen DasKochrezept.de-Newsletter von Chefkoch Norbert mit allen neuen Rezepten für die kommenden sieben Tage - damit Sie schon heute Ihre Einkäufe oder Alternativen zu unseren Vorschlägen planen können. Norberts Anekdote vom Mittwoch Garnelen, Scampi, Crevetten ...?
Den richtigen Namen für die richtige Art zu finden stiftet einige Unsicherheit. Viele Deutsche bezeichnen Garnelen gar als Krabben, obwohl sie mit diesen allenfalls verwandt sind. Selbst an der Küste gibt es unterschiedliche Bezeichnungen. Die Nordfriesen sprechen von Porren, während man in Ostfriesland von Granat spricht.
International setzt sich die Verwirrung fort: Für die Britten sind es Prawns, manchmal auch Crabs, was dann zoologisch völlig daneben ist, denn das sind Krebse. Wenn in Italien Granchi auf der Speisekarte stehen, sprechen die Franzosen von Crevettes, auf der iberischen Halbinsel sind es Gambas. Fehlen noch Shrimps, Tigerprawns und Granat. Kaisergranat oder Langoustine sind die einzigen ihrer Art mit Schere, so gehören diese auch zur Hummerfamilie. Die Verwirrung ist komplett, wenn man bedenkt, dass die eigentliche Languste nicht mit Scheren ausgestattet ist! Zusammenfassung: Außer Kaisergranat gehören alle anderen Schalentiere der Aufzählung zur Obergattung "Garnelen".
Keine Unterschiede bestehen hinsichtlich der rasanten Verderblichkeit. Größtenteils werden Garnelen sofort nach dem Fang auf See mit Meerwasser gekocht. Ansonsten kommen sie noch als Tiefkühlware auf den Markt. Frische Krabben kann man nur kaufen, wenn man sich nicht weiter als 100 km vom Meer entfernt aufhält
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Viele Grüße & allzeit gutes Gelingen, Ihr Norbert |